Ja-Sagen zum Leben und zu sich selbst

Susanne-Goya • 14. September 2023

Ja-Sagen zum Leben und zu sich selbst

Ich bin gerade in Schweden und gehe durch die Wildnis, durch den Wald. Ich schaue in den blauen Himmel und die Sonne und es entsteht in mir ein tiefes „Ja“ zum Leben. Diese ursprüngliche Natur tut mir so gut.

Vor nunmehr 20 Jahren bin ich zum ersten Mal damit in Berührung gekommen bei meinem ersten Schwedenurlaub. Mein Herz öffnete sich und ich hatte das Gefühl „Gott nah zu sein“. Natürlich meine ich damit nicht einen personifizierten Gott im Himmel, sondern die „göttliche Erhabenheit der Schöpfung“, wie mein Mann es ausdrückte. Trotzdem war das für mich ganz neu und eher seltsam. Und mit jedem Atemzug formte sich ein „Ja“ und auch ein „Danke“ zu diesem Erleben. Ich konnte es noch intensivieren, wenn ich die Arme zum Himmel hob und das „Ja“ sogar laut intonierte und ich konnte das Erleben ebenfalls verstärken, wenn ich bewusst in mein Herz einatmete und beim Ausatmen das „Ja“ herausfließen ließ. Mein ganzer Körper begann zu vibrieren und es fühlte sich einfach wundervoll an. Ich war so erfüllt vom „Ja“ und von Dankbarkeit.

Fast gleichzeitig bekam ich Angst, weil ich dachte, dass ich bestimmt bald sterben würde. Solche Gefühle gehörten für mich damals eher an das Ende des Lebens. Aber da ich nun 20 Jahre später immer noch auf der Erde lebe, war es nur ein Gedanke, der dieses Gefühl der Angst ausgelöst hat, was ich dann auch loslassen konnte. Mein Mann half mir, diese neuen Gefühle und Empfindungen anzunehmen, da er sie in ähnlicher Form auch erlebte.

Es war ein stark gefühltes „Ja“ zur Göttlichkeit und zur Verbundenheit mit dieser Göttlichkeit und damit auch mit dem Leben, wie es war.

Jahre später erlebte ich in einer Gruppe, nachdem die Leiterin mein Solarplexuschakra (steht für die eigene innere Stärke und Selbstermächtigung) geöffnet hatte, das gleiche Gefühl dieser Verbindung zur Göttlichkeit, dieses „Ja“. Diesmal war es verbunden mit dem Erkennen meiner eigenen Kraft aus dieser Verbindung heraus. Ich hatte das Gefühl, dass dieses „Ja“ laut werden sollte, hörbar für andere, damit sie sich erinnern an die eigene Verbindung dazu. Und dass ich außerdem über meine Hände anderen Menschen Kraft geben sollte und konnte. Es fühlte sich in dem Moment total richtig und völlig natürlich an, aber ich konnte es noch nicht halten, nicht vollständig „Ja“ dazu sagen. Es war noch ein recht langer Weg zum heutigen klaren „Ja“ zur Göttlichkeit, zum Licht und meiner Aufgabe darin.


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