Öffnung für deine Manifestationsfähigkeit
Das Manifestieren von etwas Negativem, etwas, was man eigentlich nicht haben will, geht – so habe ich für mich festgestellt – ganz einfach. Ich muss nur Angst haben oder etwas ablehnen und es mir irgendwie negativ ausmalen. Dann ist die Wahrscheinlich ziemlich groß, dass es genauso blöd sein wird, wie ich befürchte.
Das Manifestieren von etwas Positivem, von etwas, was ich mir wünsche, ist ungleich schwieriger - musste ich immer wieder feststellen. Aber ich habe das Gefühl, dass wir Menschen immer mehr Kraft auch für das Manifestieren eines positiven Ergebnisses bekommen. Allerdings gewusst wie…
Also Negativität jedweder Art steht im Wege und man spürt das jetzt auch viel schneller, sodass wir lernen können, dass dieser Weg ins Abseits führt. Also positiv bleiben? Ja, aber auch nicht, wie wir früher dachten oder es so gelernt haben, sich etwas genau auszumalen, wie es sein soll und dann bekommt man es auch – Bestellung beim Universum. Tja, das funktioniert wirklich, wenn man total loslassen kann und nicht drängelt, dass es nun endlich passiert oder andere Egoanteile dazwischen funken. Wenn man mit sich selbst im Einklang ist und sich in der totalen Sicherheit befindet, dass es wirklich zweifellos genauso wie gewünscht, geschehen wird. Das ist die hohe Schule, aber im Moment können das noch nicht so viele.
Aber was wirklich mittlerweile sehr gut funktioniert, ist ein Fokus darauf, zunächst die eigene Negativität – das ist das, was sonst eben zwischen uns und der Wunscherfüllung steht – die Ängste, Zweifel, Ärger, Scham, Schuld usw. wahrzunehmen, zu fühlen und dann loszulassen. Und danach sich zu öffnen für einen „guten Ausgang, eine gute Lösung für alle Beteiligten“, also aufhören, sich genau einen ganz speziellen Ausgang der Situation zu wünschen, sondern dem Leben, dem Universum, der Quelle, Gott oder wie du es nennen möchtest, es zu überlassen. Diese „Kraft“ hat nämlich einen größeren Überblick über das, was wirklich die beste Lösung für alle ist als wir Menschen, die wir noch sehr verstrickt sind in unseren Gefühlen und Gedanken.
Wenn du das machst, wirst du feststellen, dass dein Leben sich verändert. Die Kassiererin ist plötzlich freundlich, die Leute rennen nicht mehr zur Kasse, die neu geöffnet wird, sondern warten, dass die zuerst drankommen, die vorher da waren, Beamte, die du um Hilfe bittest, setzen sich ein und helfen dir, brenzlige Situationen klären sich und, und, und…..
Und wenn du auf jemanden triffst, der nun mal gerade nicht so nett und zuvorkommend ist, auch nicht schlimm. Guck, warst du blöd drauf? Okay, dann ist das eben so, kannst du ja ändern nächstes Mal. Versuch über dich selbst zu lachen. Nein, du warst gut drauf? Dann bist du vielleicht kurz sauer und kannst dann dem anderen einfach seinen Frust lassen. Beziehst du einfach nicht auf dich.
Und da du dir ja eine gute Lösung für alle Beteiligten gewünscht hast oder die bestmögliche Lösung, so kannst du, egal was passiert, davon ausgehen, es ist die bestmögliche Lösung aus der höheren Perspektive. Kleines Beispiel: wir wollen einen Yogatag durchführen und hatten zu einem Treffen zur Planung eingeladen. Der Termin passte vielen nicht, aber das wir dann nur zu viert waren, hätte mich ohne die Ausrichtung auf „die gute Lösung“ sicher enttäuscht. So aber dachte ich: „Okay, zu viert… da werden wir bestimmt sehr effektiv in der Planung sein.“ Und genau so war es.
Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren und Erfahren vom Manifestieren, Susanne










