Die Botschaft des „Feuerpferdes“ ????

Susanne • 20. Februar 2026

Nach dem chinesischen Kalender beginnt es am 17. März. Wie ist denn ein wohl ein Feuerpferd? Na ja feurig, denke ich, kraftvoll, chaotisch, galoppierend, vorwärtsstürmend ohne Rücksicht auf Verluste. Das letzte Jahr „rannte“ gefühlt ja schon so sehr und jetzt noch mehr davon? Noch mehr Geschwindigkeit, auch noch mehr Konflikte, noch mehr Erschöpfung, keine Bereitschaft innezuhalten und auch mal das Umfeld und die anderen wahrzunehmen?

Aber die Energie des Pferdes steht auch mit „Freiheit“ in Verbindung…Vielleicht geht es drum, sich von der „Feuerpferdenergie“ nicht gefangen nehmen und vorantreiben zu lassen, kein Aktionismus, sondern sich gut im Inneren zu zentrieren, immer wieder die innere (und äußere) Ruhe, die Stille zu suchen, abzuwarten bis wirklich aus dem Inneren heraus ein stimmiger Impuls entsteht und diesem dann mit dem gehörigen Schwung zu folgen.

Mir geht es jedenfalls auch gerade nach dieser Schneephase, die ja einerseits Stille verordnete und andererseits für großes Chaos sorgte, so, dass es sich ein bisschen wie warten, wie abwarten anfühlt. Leer, keine Idee zu handeln, mal abgesehen von den normalen Dingen des Alltags, die nun mal anstehen. Ich kann mich erinnern, dass es solche Phasen in meinem Leben schon des Öfteren gab und ich dann von einer großen Rastlosigkeit und Unsicherheit, letztlich Angst, erfüllt war. Ich konnte diese Leere damals gar nicht gut aushalten, habe sie mit vielen Gedanken, mir Sorgen machen und hilflosen Taten gefüllt, bis es sich irgendwie geregelt hat, weil es nichts war, was ich wirklich in der Hand hatte zu regeln. Das war zum Beispiel so, als ich darauf gewartet habe, ob ich einen Studienplatz bekommen würde und auch noch, wohin es mich verschlagen würde.

Jetzt ist es Gott sei Dank anders. Es fühlt sich an, als ob Altes zerbricht und auf uns alle ganz viel Neues, gutes Neues wartet, aber dass wir es nicht erzwingen können, dass es gut und richtig ist, still zu werden im Vertrauen, dass das Neue am Entstehen ist und uns findet.

Ich, du, wir hören auf zu suchen, sondern lassen uns finden. Ich, du, wir können einen neuen Raum entstehen lassen, in dem ich, du, wir uns wirklich öffnen für das, was kommen und sich durch mich, dich, uns zeigen will. Zu vertrauen, dass der richtige Impuls, dem wir, dem jeder Einzelne folgen soll, sich zur richtigen Zeit zeigen wird, sodass ich, du, wir dann die Zügel des Feuerpferdes in die Hand nehmen und kraftvoll in die Richtung gehen, die sich genau stimmig anfühlt.

Herzensgrüße, Susanne

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