Auf neuen Wegen zur Selbstbestimmung - Wollen statt zu müssen

Susanne Brünjes • 20. Februar 2023

Hallo, so schön, dass Du da bist,

heute möchte ich etwas aus einem Buch mit Dir teilen, welches ich gerade gelesen habe:

In ihrem Buch
“50 Sätze die das Leben leichter machen”  schreibt Karin Kuschik: „Wollen ist wie müssen – nur freiwillig“

Hast Du einmal beobachtet, wie oft Du das Wort “müssen” am Tag benutzt? Ich erwische mich dabei leider häufiger. Auch in Bezug auf Dinge, die ich sehr gerne mache, wie zum Beispiel Yoga unterrichten. Irgendwie hat dieses kleine Wörtchen sich so ein bisschen eingeschlichen und festgesetzt.

“Müssen” ist ein schwieriges Wort. Es drückt immer Zwang aus- man kann nicht so wie man will. “Müssen” macht Druck. Man wird Opfer der Umstände”.

Es gibt laut Karin Kuschik Studien, die belegen, dass das Wort “müssen” in unseren Sätzen unser Stresslevel erhöht. Und wer sich unter Druck fühlt, der drückt sich auch so aus : “Ich muss noch dies, ich muss noch das........”

Haben wir damit erst einmal begonnen, geraten wir in einen Teufelskreis : Wer sich hundert Mal sagen hört, dass er etwas tun muss, der verstärkt sein Stresslevel so sehr, dass er noch weiter unter Druck gerät und sein Gehirn gleich noch hundert “Müssen-Sätze” dazu erfindet.

“Als ob wir uns, wenn es heiß wird, eine Daunenjacke anziehen würden und die Heizkörper hochdrehen, anstatt alles runterzuregeln und die Fenster aufzureißen. Was “Müssern” fehlt ist der Turn-Around zum selbstbestimmten wollen”.

Die Autorin rät, dieses “müssen” immer mal wieder zu übersetzen. Ihre Definition für “müssen” lautet : Ich will etwas haben, aber ich will den Preis dafür nicht bezahlen. Viele Dinge, die wir meinen machen zu müssen, machen wir , weil wir uns für etwas entschieden haben. Zum Beispiel für ein Häuschen im Grünen, welches wir abbezahlen “müssen”. Tatsächlich ist das “müssen” hier aber nur eine Konsequenz aus unserem “wollen” – nämlich ein Häuschen im Grünen zu besitzen.


Ich kann, weil ich will, was ich muss – Emanuel Kant


Vielleicht magst Du heute einmal beobachten, ob das Wörtchen müssen in Deinem Sprachschatz auch des Öfteren unbemerkt vorkommt. Und wenn Du es bemerkst, spür doch einfach mal hin, was es mit Dir macht. Vielleicht kannst Du spüren, wie ein innerer Druck entsteht. Ich merke das immer sehr deutlich. Frag Dich, was gerade fehlt oder was Du wirklich brauchst. Vielleicht kannst Du Dich dann ganz bewusst entscheiden, es tun zu wollen? Ich finde, es fühlt sich dann gleich viel freier und freudiger an – wohingegen müssen uns immer das Gefühl gibt, fremdbestimmt zu sein.

Ich wünsche Dir heute einen selbstbestimmten Tag voller wundervoller Dinge, die Du tun “möchtest” und die Dir Freude bringen,

alles Liebe,
Susanne Brünjes

von Nicole 19. März 2026
Einzigartigkeit muss nicht erschaffen werden. Sie muss nicht bewiesen werden. Sie muss nicht erarbeitet werden. Sie will nur erkannt werden...
von Susanne 19. März 2026
Es zeigt sich immer deutlicher, dass es in dieser Zeit vermehrt darum geht, sich um sich selbst zu kümmern...
von Juliane 20. Februar 2026
Oh nein, nicht noch mehr Energie, noch mehr nach vorn, Energie, die mich mitreißt, mich durchrüttelt, einstrudelt, mich stolpern lässt...
von Susanne 20. Februar 2026
Nach dem chinesischen Kalender beginnt es am 17. März. Wie ist denn ein wohl ein Feuerpferd? Na ja feurig, denke ich, kraftvoll, chaotisch, galoppierend, vorwärtsstürmend ohne Rücksicht auf Verluste...
von Susanne 20. Januar 2026
Was ich wirklich, wirklich will …..ist dieses Vertrauen zu haben, dass wir in einem großen Bewusstseinsprozess des Wandels sind, meinem inneren Gefühl zu trauen...
von Juliane 20. Januar 2026
Ich will loslassen können, abstreifen, was mich schwer und steif macht...
von Susanne 20. Januar 2026
Ich erlebe im Moment bei mir und in meinem engeren Umfeld, dass wir alle danach streben, immer mehr zu uns selbst zu kommen, uns treu zu sein oder zu werden...
von Wolfgang Berks 22. Dezember 2025
Ich schau ins Fenster der Erinnerung - in kindliche Glückseligkeit...
von Juliane 22. Dezember 2025
Als vor zwei Wochen meine Hühner und Gänse an Vogelgrippe erkrankten, packte mich das Entsetzen und ergriff mich Verzweiflung, Angst, Hass und Wut...
von Sarah 22. Dezember 2025
Einen geliebten Menschen loszulassen, den du immer noch liebst...
Weitere Beiträge