Licht und Schatten
Hell und dunkel
Warm und kühl
Heiß und kalt
Offen und geschützt
Vor mir liegt in gleissendem Licht
Mein Weg
Klar und deutlich
Ich gehe voran pfeifend, fröhlich, unbeirrt
Die Sonne über mir dreht
Wirft meinen Schatten
Wohin sie will.
Alles was sie anstrahlt, wirft zugleich auch Schatten.
Meine Aufgabe ist es nicht, den Schatten zu erhellen, sondern den Schatten zu leben. Nicht wechseln müssen von der grellen Hitze des Lichts in den kühlen Schatten, von der dunklen Kälte des Schatten in die Helligkeit,
weder himmelhoch jauchzend, noch zu Tode betrübt. Sondern die klare Kühle des Schatten genießen wie die wärmende Wohligkeit des Lichts.
Meinen Schatten leben genauso wie mein Licht.
Erst wenn ich es wage mein inneres Licht ungehindert strahlen zu lassen, verschwinden Schatten und kein Licht von außen ist mehr nötig.
Ich stehe mir nicht mehr im Weg.
Juliane









