Erntezeit….unseren Wandel anerkennen…

Susanne • 17. Oktober 2026

Die Jahreszeit beginnt sich zu wandeln, der heiße Sommer verlässt uns langsam und die ersten Herbstvorboten kündigen sich an. Vermutlich deshalb kam uns das Thema „Erntezeit“ und schallt uns auch plötzlich aus verschiedensten Richtungen entgegen. 

Erntezeit…ich verbinde damit ein Bewusstwerden, was sich in mir, in uns schon alles gewandelt hat, ein Innehalten und Gewahrwerden, was nicht mehr so ist, wie es war. Und zwar nicht mit einem nostalgischen Blick in die Welt, in der ja eher das Chaos wächst – wobei auch dort sind immer wieder Inseln des Neuen wahrnehmbar. Ich lese wieder Zeitung, um diese Inseln zu finden – sondern mit einem Blick auf uns selbst. Auch wenn es immer wieder neue Prüfungen gibt, wieder etwas, wo uns unsere Gefühle übermannen, der Schmerzkörper kräftig schreit und uns zum ewig gleichen Handeln auffordern will. Aber gleichzeitig ist da nicht auch ein Gutteil des Weges bereits geschafft?

Weißt du noch, wann du beschlossen hast, dass du etwas verändern möchtest in deinem Leben? Wie lange ist das schon her, fast das Wichtigste, eine Entscheidung für das Neue. Wie lange?

Weißt du noch, wie planlos du zunächst gesucht hast? Wie mehr Chaos zu entstehen schien? Weißt du noch, wie das erste Strahlen, die ersten Erkenntnisse dich besucht haben? Und klar, schnell war das wieder vorbei.

Weißt du noch, was du in dir alles gefunden hast, von dem du gar nicht wusstest, dass es so was gibt…und zwar Lichtvolles, aber auch deine Schatten. Wie das Licht dich soo gefreut und das Dunkle dich geängstigt hat und dich verzweifeln ließ?

Weißt du noch, wie oft du deinen Weg nicht erkennen konntest, du an dir und an dem Weg gezweifelt hast? Weißt du noch, wie oft du gehadert hast und den ganzen Mist nicht mehr haben wolltest? Wie oft du „Nein“ zum Leben gesagt hast, bis endlich immer mehr und immer öfter ein „Ja“ daraus wurde? Wie oft gerade die Selbstablehnung, ja sogar der Selbsthass ein Thema für dich war. Und, und, und……

Und nun schauen wir uns an, noch immer liegt ein großer Teil des Weges vor uns, aber was haben wir schon alles angeguckt, verstanden und mit dem Herzen gefühlt, was hat sich schon alles gewandelt, zumindest in uns trotz aller Rückfälle und auch, wenn das Außen noch nicht mitzieht.

Lass uns einen Moment innehalten, unser Herz öffnen und das zarte entstandene Pflänzchen oder vielleicht auch schon die recht starke Pflanze in uns betrachten, unseren begangenen Weg achten und wertschätzen, uns selber achten, wertschätzen und vielleicht sogar lieben…Die Ernte betrachten, bevor wir dann frohgemut weiterziehen auf unserem Weg zu unserem inneren, immerwährenden Licht.

Von Herz zu Herz, Susanne

von Maren • 17. Oktober 2026
Was uns die Erntezeit schenkt, wenn wir den Kopf ausschalten - „Nimm dir Zeit. Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.“ ...
von Anja Reepschläger • 17. Oktober 2026
Oft wollen wir Dinge sofort und oft bekommen wir Dinge sofort. Wir haben uns daran gewöhnt. Warten fällt manchmal gar nicht so leicht ...
von Susanne • 17. Oktober 2026
Alles ist Energie … sagen die spirituellen Wissenschaften schon lange, die heutige Quantenphysik hat es jetzt nachgewiesen.
von Susanne • 19. August 2026
Ich war mit einigen netten Leuten zusammen und die Unterhaltung entwickelte sich nach einiger Zeit dahin, dass das Thema unsere Lage in Deutschland wurde, was hier..
von Maren • 19. August 2026
Du trägst diesen schweren Stein im Magen, weil du glaubst, nicht genug getan oder jemanden enttäuscht zu haben. Schuldgefühle und Scham schleichen sich oft ...
von Juliane • 19. August 2026
Immer wieder überfällt mich das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Alles zu viel, keine Kontrolle mehr, wie sieht denn das aus? Was sagen die Leute?
von Susanne • 19. August 2026
Du entspannst dich, wirst innerlich weich, vielleicht weißt du gar nicht, wie das geschehen konnte. Es ist wie ein Geschenk, vielleicht ist es wirklich ein Geschenk,
von Maren • 22. Juli 2026
Es gibt diese Tage, an denen man abends erschöpft ins Bett sinkt und merkt, dass man nur funktioniert hat. Der ständige Versuch, alles im Griff zu haben, sperrt ...
von Juliane • 22. Juli 2026
Herumgewirbelt, gedreht, über Stromschnellen gehoben, in Windeseile an verwegener Landschaft vorbei, durch Ecken und Biegungen, mäandrierend, beschleunigt ...
von Susanne • 22. Juli 2026
... sich vom Fluss des Lebens tragen, mitnehmen zu lassen, mitzufließen ohne Widerstand, aber … plötzlich sind da Stromschnellen, Engstellen o.Ä. Was dann?
Weitere Beiträge